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„Fit for Job“ – das erfolgreiche Patenmodell in Deizisau!

 

Seit vielen Jahren schreibt das Deizisauer Patenmodell eine wahre Erfolgsgeschichte für die Deizisauer Schülerinnen und Schüler.

Seit 2009 haben viele Deizisauer Jobpaten eine große Anzahl von Deizisauer Jugendlichen auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf begleitet.

Die engagierten und erfahrenen Paten schenken den jungen Menschen vor allem eines: Zeit! Das macht sie zu wichtigen Ansprechpartnern für die Jugendlichen, - wenn bspw. die Eltern (altersgemäß) nicht mehr so gefragt sind.

Als Jobpate übernimmt man ein anspruchsvolles Ehrenamt. Durch die Begleitung von Jugendlichen bei der Berufswahl und in der Vorbereitung von Bewerbungen, kann das gesamte weitere Berufsleben des Schulabgängers geprägt werden.

Für den Paten entsteht dabei ein Bewusstsein, einem jungen Menschen in einer entscheidenden Lebensphase den richtigen Weg gezeigt zu haben und damit auch etwas für die Gesellschaft getan zu haben.

Alle Deizisauer Jobpaten zeichnen sich durch die Bereitschaft aus, ihr Fachwissen und die eigene Berufserfahrung einzubringen und weiterzugeben. Dies ist für Jugendliche, die am Anfang ihres Berufslebens stehen besonders wertvoll. Dieser persönliche Einsatz jedes einzelnen Jobpaten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor von „Fit for Job“in unserer Gemeinde!

Ich bin den Jobpaten und den Organisatoren des Deizisauer Patenmodells außerordentlich dankbar dafür, dass dieses hervorragende Netzwerk schon vielen Schulabgängern geholfen hat, den richtigen Ausbildungsberuf zu finden.

Ich wünsche „Fit for Job“ in unserer Gemeinde auch für die Zukunft alles Gute. Ich freue mich, wenn weitere interessierte Jobpaten unser Patenmodell unterstützen - für die berufliche Zukunft unserer jungen Deizisauer Schulabgänger!

 

Ihr

Thomas Matrohs, Bürgermeister

 

 

 

 

Berufsorientierung hängt eng mit der persönlichen Lebensplanung zusammen und ist für junge Menschen als Prozess zu verstehen. Bedingt durch gesellschaftlichen Wandel in Familie, Umfeld und anderen gesellschaftlichen Bereichen, stellt die berufliche Bildung in der Schule ein sehr komplexes Feld dar. Individuelle Beratung und Begleitung sind dabei wesentliche Gelingensfaktoren.

Daher werden Schülerinnen und Schüler der GMS Deizisau ab der 8. Jahrgangstufe bei der Lehrstellensuche, ihrem Bewerbungsschreiben, den Vorstellunggesprächen etc. von ehrenamtlichen Paten unterstützt. Diese Arbeit erfordert Engagement, Flexibilität und Einfühlungsvermögen.

Aus unserer bisherigen Erfahrung, stellen die Paten ein wertvolles Unterstützungssystem der Schule dar. Ich bedanke mich für die bisher geleistete Arbeit und wünsche dem Projekt weiterhin viel Erfolg.

 

Ihre

Angela Haberkorn, Rektorin

 

 

 

 

 

Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorgepflicht bezeichnet.
Eine Patenschaft unterscheidet sich von einer Partnerschaft (z.B. Städtepartnerschaft) darin, dass die beiden
Teilnehmer nicht gleiche Rechte und Pflichten besitzen, sondern eine einseitige Fürsorgeaufgabe
wahrgenommen wird.

Vor nicht allzu langer Zeit war es nicht außergewöhnlich, dass Schüler im Alter von 14/15
Jahren eine Ausbildung im Handwerk, in der Industrie oder Einzelhandel begonnen haben.
Heute besuchen die meisten Schüler eine weiterführende Schule und beenden diese
oft erst nach Vollendung der Volljährigkeit.
Im Anschluss daran beginnen sie als „Erwachsene(r)“ eine Ausbildung, oder ein Studium.
Leider werden immer weniger Ausbildungen in Handwerksberufen wahr genommen.
Dabei haben sich die Betriebe, Innungen und Fachverbände in der Zwischenzeit verjüngt
                                                         und die Interessen der Jugendlichen aufgegriffen. Die Berufe wurden „modernisiert“, die
                                                         Weiterbildungen vorangetrieben.

                                                         Schüler und Schülerinnen die heute, im Alter von 15 Jahren, nach der Schule gerne eine
                                                         Ausbildung beginnen möchten, aber noch unsicher in ihrer Berufswahl sind werden von
                                                         „Ausbildungspaten“ betreut und in ihren Fähigkeiten bestärkt.

                                                         Wir wünschen den Paten die besondere Fähigkeit, die jeweils „richtigen“ Ziele zu
                                                         formulieren und sie gegebenenfalls im Laufe der Zeit bedingt zu ändern.

                                                         Wer nicht klar definierte und eng umschriebene Ziele formuliert, neigt wahrscheinlich dazu,
                                                         die zur Verfügung stehende Energie zu „verplempern“. Es fehlt dann an Konzentration.
                                                         Wir wünschen den Schülern, dass sie immer ihre Nase vorn haben und nicht aufhören,
                                                         sie in interessante Dinge zu stecken. Dass sie ihre Fähigkeiten und Stärken erkennen und
                                                         den Mut haben sie zu verwirklichen.

                                                         Für den Bund der Selbständigen Deizisau e.V.

                                                         Hans Schmidetter